In Sachen Win­ter­garder­obe läuft es bei mir eigentlich jedes Jahr gle­ich ab. Spätestens Mitte August hän­gen mir Klei­d­chen, Tops und Birken­stock der­maßen zum Hals her­aus, dass ich mich auch bei 30 Grad im Schat­ten bere­its hoch motiviert auf die Suche begebe nach Strick­waren, Win­ter­man­tel und fes­tem Schuh­w­erk für die kalte Jahreszeit. Und so kam es, dass ich alle meine notwendi­gen Win­ter Basics heuer tat­säch­lich schon im Sep­tem­ber beisam­men hatte. Ja um nicht ganz so unsin­nig zu kon­sum­ieren und mir beispiel­sweise fünf mehr oder weniger iden­tis­che schwarze Hemd­klei­der anzuschaf­fen, habe ich mir im Sinne des French-Wardrobe Prinzips näm­liche tat­säch­lich so etwas wie eine „Was brauche ich wirklich”-Liste geschrieben. Und mich bis­lang erstaunlicher­weise sehr strikt daran gehalten.

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Einziges Prob­lem, den Herbst habe ich irgend­wie überse­hen. Während dieser in den let­zten Jahren nie stattge­fun­den hat, gab es / gibt es ihn in diesem Jahr tat­säch­lich. Deswe­gen (und ich finde dies ist eine her­vor­ra­gend gute Ausrede!) musste ich meine Liste im Novem­ber um zwei sehr essen­tielle Pieces ergänzen. Num­mer 1 wäre das klas­sis­che weiße Hemd. Dieses over­size geschnit­tene Mod­ell von COS ist aus Lyocell (Baum­woll­hem­den sind auf­grund der Bügel­prob­lematik so gar nicht meines, und jene Poly­ester –uaaah..) und hat nicht zuletzt aus diesem Grund im Shop mein Herz im Sturm erobert. Num­mer 2, die Schuhe sind eine Eroberung aus Paris. Na ja um ganz kor­rekt zu sein nicht wirk­lich. Schwer ver­liebt musste ich sie im Pariser Store näm­lich zurück­lassen (ausverkauft!), kon­nte sie dann schließlich aber in Wien noch ergat­tern. Absoluter Liebling unter meinen Neuankömm­lin­gen ist der geflocht­ene Ear Cuff von Wald Berlin. Und da derzeit am lieb­sten Gold und Sil­ber­schmuck in „wilder Ehe“ trage, kom­biniere ich ihn beson­ders gerne mit dem hüb­schen Mod­ell von & Other Stories.