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Das Gebimmel einer Kuhglocke holt dich morgens sanft aus dem Schlaf. Noch ein, zweimal gemütlich im Hotelbett herumgedreht, tastest du dich zum Balkon und öffnest die Tür. Und plötzlich weißt du nicht, ob es die zu früher stunde noch bitterlich kalte aber so wunderbar frische Bergluft ist, oder aber der atemberaubende Blick auf saftige grüne Wiesen, Wälder und die majestätischen Gebirgslandschaft der dir regelrecht den Atem nimmt.

Ich würde mal behaupten für Diejenigen unter uns, die es sonst nur der hartnäckigen Snooze-Funktion ihres Iphones zu verdanken haben, dass sie es morgens zumindest noch schaffen einen Kaffee hinunterzukippen bevor sie in die Arbeit eilen, gibt es kaum eine schönere Vorstellung wie ein Morgen ablaufen könnte.

Während unseres Aufenthaltes im Hotel Sonnalp hatten wir gleich dreimal dieses morgendliche Vergnügen. Und wenn der Berg ruft, dann ticken die Uhren nunmal ein wenig anders. Also wurden nach ausgiebigem Frühstücksbuffet, die Wanderschuhe fest geschnürt, Sonnencreme, Wasser und die Kamera eingepackt und schon ging es mit Gondel und Sessellift hinauf in die Berglandschaft, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.

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 Aufi zu die Statahüpfn,

aufi zu die Bergesgipfel

ziagts mi halt so hin.

Der Berg schickt uns sein Gruaß.

Aufi muass i, i muass aufi!

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Oben angekommen verriet uns schon der Blick auf den Wanderweg, den Hirzlweg, dass die Rosengarten-Wanderung ein abenteuerliches Unterfangen werden würde. Auf den ersten Schreck hin gab ein Gläschen Wein und vor der atemberaubenden Kulisse der Dolomiten Gebirgszüge und unter gutem Zureden unserer beiden Wanderführer waren die Bedenken dann doch schnell vergessen.

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Über Stock und Stein, Schnee und blühende Alpenwiesen ging es dann zur Masare Hütte, wo die besten Knödel serviert wurden, die wir jemals gegessen. Schon allein für diesen Gaumenschmaus hat es sich gelohnt, sich in schwindelerregende Höhen (weit über 3000 Meter) zu begeben und durch Schneefelder zu stapfen.

Bei der Wanderung am zweiten Tag haben wir schon eine viel bessere Figur abgegeben als noch am Vortag. Dieses Mal lernten wir auf den Eggentaler Almen allerhand über Bergkräuter, deren Heilwirkung und Verarbeitung. Dieses Wissen konnten wir übrigens nachmittags im Kräuterworkshop mit Kräuterfee Sigfrid noch vertiefen. Ein Highlight der Wanderung war auch am zweiten Tag die Einkehr. Leckere Brotzeit mit feinstem südtiroler Schinken und köstlicher Salami und – wie könnte es anders sein – exzellentem Wein. Ja, bei all der malerischen Naturlandschaft, den imposanten Gebirgsketten und die Vielfalt an Blumen, in deren Genuss wir bei unseren Wanderungen kamen ist es wahrlich beinahe bedenklich, dass wir an dieser Stelle schon wieder so viel über Essen berichten. Aber da ein Bild bekanntlich mehr sagt, als tausend Worte, ist es wohl das Beste unsere Impressionen in Form von Fotos sprechen zu lassen.

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Doch auch abseits der 480 Wanderwege gibt es jede Menge Auswahl an Freizeitmöglichkeiten. Da wären zum Beispiel Golf, Reiten, Tennis, Nordic Walking Ausflüge oder Klettern im Hochseilgarten. Im Winter verläuft die Piste des Obereggener Skigebietes quasi durch den Vorgarten des Hotels aber auch das Rodeln, Langlaufen oder Schneeschuhwandern sollte man hier nicht auslassen. Aus gegebenem Anlass konnten wir uns dieses Mal ja leider nicht selbst von der Qualität und der Vielfalt der Pisten überzeugen, aber wir sind hochmotiviert dies in den Wintermonaten nachzuholen.

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Unser Fazit nach unserem dreitägigen Aufenthalt im Genießerhotel Sonnalp in den Dolomiten: Wer Ruhe in der Natur sucht, Kraft tanken möchte oder einfach mal für ein paar Tage dem Alltagsstress entfliehen will und trotzdem nicht auf den gewissen Hauch von Luxus und auf köstliches Essen verzichten will, dem können wir das Hotel Sonnalp nur wärmstens ans Herz legen. Das familiäre Ambiente verleiht dem Ganzen zusätzlich eine Atmosphäre, in der man sich einfach wohl fühlen muss. Im Urlaub und trotzdem ein klein wenig „zuhause“ eben. Und was die Destination Dolomiten betrifft, so beziehen wir uns auf ein Zitat von Bergsteigerlegende Reinhold Messner, der sie einst folgendermaßen beschrieb:

Sie sind zwar nicht die höchsten Berge der Welt, wohl aber die schönsten“.

Infos und Tipps rund um den Aufenthalt in Gebiet Obereggen – Pampeago – Predazzo findet ihr übrigens hier