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Let­ztes Woch­enende zog es uns im Rah­men einer Pressereise mal wieder in die Ferne. Ziel dieses Mal war das wun­der­schöne Südtirol. Genauer gesagt Obereggen.

Georg Weis­sensteiner, Haush­err unseres Hotels, Pio­nier und Ini­tia­tor des Obereggener Skige­bi­etes, lei­den­schaftlicher Berg­steiger und der wohl weltbeste Moti­va­tor für Wan­der­an­fänger holte uns höch­st­per­sön­lich am Bahn­hof in Bozen ab und brachte uns in nur 20 Minuten in sein inmit­ten einer abso­lut idyl­lis­chen Berg­land­schaft auf 1550 Meter gele­genes Genießer­ho­tel Son­nalp.

Schon beim Apfel­strudel und Cap­pu­cino auf der Hotel­ter­rasse und durch­schmök­ern unseres Woch­enend­pro­gramms wurde klar, unter welchem Motto die Tage in den Dolomiten ste­hen standen: Wein, Wan­dern und Genießen.

Zumin­d­est in zwei dieser drei Punkte sind wir ja bekan­ntlich (selb­ster­nan­nte) Spezial­is­ten. Was den drit­ten Punkt bet­rifft, so wür­den Mut, Kon­di­tion und der Hauch von Höhenangst der tief in uns drin schlum­merte noch ordentlich auf die Probe gestellt wer­den, aber dazu werdet ihr mor­gen mehr erfahren.

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Nach aus­giebigem Son­nen­baden, einem Sprung in den Pool, kurzen Besuch im kleinen aber äußerst feinen Well­ness­bere­ich und einer Führung durch das Hotel stand auch schon das Aben­dessen auf dem Programm.

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Im schö­nen Win­ter­garten des Hotels mit Blick auf den sagenum­wobe­nen Latemar wer­den täglich 5–6 Gang a-la-Carte Menüs teil­weise mit ver­schiede­nen The­men wie Südtiroler Abend, Ital­ienis­cher Abend oder etwa Gal­adin­ner serviert.tag_32 tag_37 tag_36 tag_35 tag_17

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In der Küche wird also vor­wiegend auf klas­sis­che Gerichte und regionale Pro­dukte gesetzt. Doch wer nun glaubt hier käme Langeweile auf, der irrt gewaltig. Die Speisen wer­den auf solch kreative und inno­v­a­tive Weise präsen­tiert und stets mit ungewöh­lichen Kräutern aufgepeppt, dass sie zum wahren Gaumen­er­leb­nis mutieren.

Kuli­nar­isch gese­hen das Tüpfelchen auf dem i war sicher­lich das Degus­ta­tion­s­menü, das am let­zten Abend in der Gourmet­stube auf uns wartete. 7 Gänge mit Kreatio­nen aus Zutaten wie Rehrück­en­filet mit Mohn, Ger­ste und Ficht­en­sprossen. Ja, die 2 Hauben und 15 Punkte Ausze­ich­nung im Gault Mil­lau kom­men wahrlich nicht von unge­fähr. Auch von uns gibt es an dieser Stelle für Speis und Trank 10 von 10 Punkten.

Apro­pos Trank, hier waren wir bere­its zuvor auf den Geschmack gekom­men, als uns der Juniorchef und absoluter Experte in Sachen Reb­sorten seinen Weinkeller, inku­sive fein­ster Tropfen und bester Jahrgänge präsentierte. Spätestens dies hat in uns den drin­gen­den Wun­sch aus­gelöst ans BWL, Ger­man­is­tik, Pub­lizis­tik und Ernährungswis­senschaftsstudium nun noch eine Sommelier-Ausbildung dranzuhän­gen. Um endlich mal mit richtig nüt­zlichem Wis­sen punk­ten zu können. Aber gut, das ist ver­mut­lich ein anderes Thema. Und mit der Schwärmerei ist nun auch erst ein­mal genug.

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Wenn ihr wis­sen wollt, was wir – abge­se­hen von dem Verzehr köstlicher Speisen und exzel­len­ten Weinen – sonst noch unseren Aufen­thalt in den Dolomiten ver­bracht haben und ihr außer­dem auf atem­ber­aubende Berg­land­schaften steht, dann soll­tet ihr drin­gend mor­gen vorbeischauen.